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Treppauf mit Kaywaldschülern und Layher-Auszubildenden17.06.2010


Rutschen leichter gemacht: Dank der Hilfe von fünf jungen Layher-Nachwuchskräften konnte die Kaywaldschule aus Lauffen a.N. – eine Ganztagesschule für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche – im Pausenhof eine neue Treppe einweihen. Diese ermöglicht Schritt für Schritt noch mehr Spaß beim Spiel.

Sich zwei Wochen lang auf eine unbekannte Welt einlassen – das haben fünf Auszubildende der Wilhelm Layher GmbH & Co. KG gewagt. Im Rahmen ihres „Sozialen Praktikums“ in der Lauffener Kaywaldschule lernten sie die Lebens- und Arbeitswelt von Menschen mit Behinderung kennen. Das „Soziale Praktikum“ ist fester Teil der Ausbildung beim Güglinger Systemgerüstspezialist, der jedes Jahr junge Menschen in neun verschiedenen Lehrberufen ausbildet. Um die Nachwuchskräfte optimal auf das spätere Berufsleben vorzubereiten, werden Kenntnisse und Fähigkeiten auf unterschiedliche Weise vermittelt. So sollen beispielsweise Praktika bei gemeinnützigen Einrichtungen die soziale Kompetenz nachhaltig fördern.

Ein wesentlicher Teil des zweiwöchigen Praktikums stellte das Projekt „Treppe“ dar. Diese wurde von den Kaywaldschülern und den Layher-Azubis gemeinsam gebaut, um den Aufstieg zur Rutsche im Pausenhof zu erleichtern. Auf einem Hügel gelegen war die Rutsche durch die umliegenden Buschwurzeln nur schwer erreichbar – speziell mit einer Gehbehinderung. Als Vorbereitung wurde die „Baustelle“ von den Büschen befreit. Erst jetzt konnte mit dem eigentlichen Treppenbau begonnen werden. 1,8 Tonnen Beton rührten die „Bauarbeiter“ an, die sie mit Hilfe von Schubkarren, Schaufeln und Muskelkraft in die vorbereitete Schalung füllten. „Dank der tatkräftigen Mithilfe des Layher-Teams konnten wir die Treppe viel schneller als gedacht fertigstellen. Vor allem aber war es schön mit anzusehen, wie viel gemeinsamen Spaß unsere Schüler und die Auszubildenden hatten“, so Thomas Rienth von der Kaywaldschule.

Auch die Layher-Auszubildenden bewerten das „Soziale Praktikum“ äußerst positiv. „Wir hatten alle noch kaum Erfahrung in der Begegnung mit Mitmenschen, die eine geistige oder körperliche Behinderung haben. Doch unsere anfänglichen Berührungsängste legten sich schnell“, berichtet Cerstin Fröschle. Geduld und Einfühlungsvermögen seien gefragt gewesen, und zwar von beiden Seiten. „Insgesamt war es eine tolle Erfahrung, die wir nicht mehr missen möchten. Das Lachen und die funkelnden Augen der Kinder haben uns für so manchen Muskelkater belohnt!“ Und Goncalo Fernandes Viana ergänzt: „Uns ist sehr wohl bewusst, dass nicht jeder Ausbildungsbetrieb seinen Lehrlingen diese Chance bietet. Dafür möchten wir uns bei Layher sehr herzlich bedanken.“






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